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3. November 2019

15. Stromstaffel Nußdorf-Greifenstein Stromstaffel

Auch heuer hat Team Austria am 19. Oktober 2019 an der unter den Wiener und niederösterreichischen Vereinen berühmten Stromstaffel teilgenommen. Die Stromstaffel wird jährlich vom WRC Pirat organisiert.

Heuer haben wir den vierten Platz erreicht. Die Trainings und das Rennen selbst haben uns einen großen Spaß bereitet. Wir haben erfolgreich im Team gearbeitet und konnten uns leistungsmäßig selbst übertreffen. Wir hoffen, wir werden nächstes Jahr an dieser wunderschönen Regatta wieder teilnehmen können.

Ein besonderer Dank geht an unsere ehemalige Kollegin, Rahel, welche extra wegen dieser Regatta von Basel nach Wien speziell gefahren ist. Somit war die Mannschaft vollständig.

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5. Oktober 2019

Austria-Heros – Die Rose vom Wörthersee

Gleich drei Austrianer/innen bewältigten heuer erfolgreich das Langstreckenrennen von Velden nach Klagenfurt (16 km).

Veronika Ebert konnte erneut ihre Altersklasse (Masters weiblich D) gegen starke tschechische Konkurrenz gewinnen, bei leichtem Gegenwind auf fast der gesamten Strecke erreichte sie eine Zeit von 1:16:45.

Markus Rachinger finishte in Altersklasse D als 15, und Emil Kiss Gießauf erreichte bei seiner Premiere in der Altersklasse A den 11. Rang.

Rose – wir kommen wieder, getreu dem Rose-Motto: Pull – it´s your distance!

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P.S.: Emil staunte nicht schlecht, wie anfordernd die Distanz für sein Hinterteil war.




19. September 2019

Wanderfahrt auf der Mosoni Duna

Am Mittwoch, den 14. August machten wir uns abends mit einem Auto, das kurz davor eine Wildschwein-Begegnung hatte, und unserem Boot „Nussdorf“ auf dem Anhänger auf den Weg von Wien nach Rajka, um von dort die Mosoni Duna zu berudern. Plan: Mosoni Duna runter und alte Donau hoch, soweit wir bis Sonntag Mittag kommen. In Rajka angekommen nahmen wir uns nicht viel Zeit, den süßen Campingplatz zu bewundern, sondern fuhren erst einmal ins Sari Csarda fein essen. Darüber, ob wir mit unseren Sportklamotten so ein schönes Lokal betreten können, machten wir uns nur kurz Gedanken. Nachdem wir unsere Zelte im Dunkeln aufgebaut hatten, kam am nächsten Morgen bei Elisabeth das Aha-Erlebnis: „Ah, da ist das Wasser! Wie praktisch, gleich neben uns!“. Als das Boot abgeladen und aufgeriggert war, kam die spannende Frage: bringen wir unser gesamtes Gepäck da unter oder muss etwas da bleiben? Das eine oder andere (u.a. der Gaskocher) blieb im Auto aber wir waren erstaunt, wie gut sich unser ganzes Gepäck in dem Boot verstauen ließ. Am Campingplatz und auch am Wasser begegneten wir nur Kajaks und Kanadiern aber keinem einzigen Ruderboot, und auch die Tage davor beim Googlen von Erfahrungsberichten waren wenig Berichte von Ruderern dabei… Bald wussten wir, warum. Wir fühlten wir uns ein wenig wie ein Jumbojet auf einem Provinzflughafen. Kommandos wie „Backbord lang!“ oder „Steuerbord hoch!“ beherrschten wir wie im Schlaf. Emil steuerte uns perfekt an allen im Fluss liegenden Bäumen sowie plötzlich auftauchenden Inseln vorbei und um jede noch so enge Kurve.

...

Bei Halaszi legten wir unsere erste Pause ein, mit vollem Programm (Schwimmen, Klo, Essen, Wasser auffüllen, Nickerchen, Sonnencreme) um dann frisch gestärkt das Wehr in Mosonmagyarovar in Angriff zu nehmen. Dieses ist auch ganz eindeutig nicht für Ruderboote konstruiert. Paddler können einfach durchrutschen, während wir unser vollbeladenes Boot nach einem interessanten Anlegemanöver Schritt für Schritt darüber tragen mussten. Gut, dass wir gerade vom Schwimmen kamen und Linda noch den Bikini anhatte! Der Rest der Reise war genauso schön, aber weniger spektakulär und trotz der Verzögerung bei Mosonmagyarovar haben wir am ersten Tag knapp 60 km hinter uns gelegt. Auf einem netten Campingplatz vor Kimle trafen wir Klaus wieder, einen Kajakfahrer, den wir bereits in der Früh in Rajka und dann zu Mittag in Halaszi getroffen haben. Ihm begegneten wir an unserem zweiten Rudertag noch einmal bei der Mittagspause in Dunaszentpal, wo er uns zum Abschied auf ein Bier einlud.

Am zweiten Rudertag spürten wir schon, dass wir nicht mehr ganz so fit waren, wie am ersten Tag. Da wir keinen Stress hatten, gingen wir es gemütlich an, fuhren „nur“ ca. 40 km und fanden ein Stück oberhalb von Györ ein wunderschönes idyllisches Plätzchen für die Nacht. Am dritten Rudertag durchfuhren wir die Stadt Györ und machten uns dann kurz vor dem Ende der Mosoni Duna in Venek (angeblich das älteste Fischerdorf Ungarns) auf die vergebliche Suche nach einem ordentlichen Essen. Mithilfe von Google erfuhren wir dann, dass wir „nur“ 7-8 km die Donau hochrudern müssen, bis zu einem Ort mit gleich 2 Gasthäusern. Hunger ist ein guter Motivator und so war unser Plan: dort Pause machen, ausgiebig essen und dann die restlichen 8-9 km hochrudern bis zur Mündung der alten Donau. Wir wussten schon von der Karte, dass die Donau auf diesem Abschnitt auf beiden Seiten vollgespickt mit Buhnen ist, vergaßen aber, wie kräftezehrend es sein kann, diese zu überwinden. Nach der ersten richtigen Buhne zogen drei von uns die Schwimmweste an und Judith übte für den Ernstfall, wie sie ihre Schwimmweste schnell anziehen kann. Schlussendlich waren wir erst am frühen Abend an dem Strand, von wo aus es nach Nagybajcs (dem heiß ersehnten Ort mit den Gasthäusern) ging und rasch war klar, dass ein Weiterrudern am selben Tag illusorisch ist, wenn wir uns erst so richtig satt essen wollen. Also bauten wir nach der Rückkehr von einem köstlichen 3-Gänge-Menü die Zelte auf und verbrachten eine etwas unruhige Nacht auf dem schönen aber nicht ganz ebenen Kiesstrand mit unzähligen vorbeifahrenden Frachtschiffen und entsprechenden Wellen.

Am letzten Tag ruderten wir die verbleibenden 9 km hoch bis zur Mündung der alten Donau und suchten nach einem geeigneten Anlegeplatz, wo man auch mit Auto & Hänger zufahren kann. Da wir keinen derartigen Platz fanden, legten wir schlussendlich wieder bei dem Kiesstrand an, wo wir die Nacht zuvor verbracht hatten. Dank Emils Schwester bekamen wir Auto und Anhänger zum Boot und konnten die staubedingt etwas verlängerte Rückfahrt antreten.

Fazit: tolle Landschaft, nette Leute (auf der Mosoni Duna haben alle Motorboote das Tempo verringert um uns keine Wellen zu machen!!), geniale Zeit! Und: kalter Nescafé schmeckt auch nicht so schlecht. Alle, die dabei waren – Emil, Linda, Judith & Elisabeth – sind sich einig: es war wunderschön und wir wollen so eine Wanderfahrt unbedingt wieder einmal machen! Nächstes Mal vielleicht die alte Donau runter und Mosoni Duna hoch? Aber maximal bis Mosonmagyarovar (unterhalb des Wehrs).





22. Juli 2019

Masterregatta in Trebon (Tschechien) von 13.-14.7.2019

Von der Austria nahmen Julius Hirtzberger und Markus Rachinger an den Tschechischen Master-Meisterschaften teil. Das Wetter und die Wasserverhältnisse waren insbesondere am Samstag schwierig. Gewitter und Sturmregen wechselte in rascher Abfolge mit sonnigen und ruhigeren Phasen, das Ruderwasser war die ganze Zeit über sehr unruhig. Julius Hirtzberger trat im Einer in der Kategorie mM A-C an und gewann sein Rennen souverän mit mehr als 16 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Markus Rachinger realisierte leider nicht, dass sein Lauf im Einer von den Organisatoren kurzfristig zusammengelegt wurde und verpasste damit sein Antreten in seiner Kategorie. Am selben Tag stand der Doppelzweier in der Kategorie mM A-C Hirtzberger/Rachinger am Programm. Wir wurden 4. und waren von der Zeit her ganz gut dabei, vor allem wenn man berücksichtigt, dass die Mitbewerber im Schnitt 20 Jahre jünger waren, als Markus Rachinger. Alles in allem eine ausgesprochen professionell organisierte Meisterschaft auf einem wunderschönen See mit 6-bahnigem Albanosystem in einer wunderschönen grenznahen tschechischen Kleinstadt. Trebon ist viel schneller von Wien aus erreichbar, als zum Beispiel die Regatten in Kärnten.




11. Juli 2019

Wiener Internationale Ruderregatta – ein ungeplanter Erfolg!

Eigentlich war für diese Regatta gar kein Start geplant, doch Veronika Ebert wurde von einer Frauenschaft kurzfristig als Schlagfrau für den Achter „rekrutiert“. „Wir hatten überhaupt keine Zeit, uns zusammenzufahren, sind einfach eingestiegen und direkt zum Start gerudert“, berichtet Veronika. Doch die Übung gelang: Die in Altersklasse „C“ gestartete Frauenschaft konnte die Gegnerinnen aus Altersklasse „B“ vom Start weg kontrollieren und fuhr souverän zum Sieg.




16. Juni 2019

STAW-Regatta – 4 Siege für die Austria!

Es donnert und grollt – doch beim Start des 1. Rennens hat sich das drohende Gewitter verzogen, was bleibt, ist kräftiger Seitenwind, der ein geschicktes Aufstellen am Start und eine gute Steuerleistung auf der Strecke erfordert.

Drei Austrianerinnen vertraten den Verein, und das mehr als erfolgreich:

Veronika Ebert

Im Doppelzweier mit Maria Pfneiszl (Ellida) gelingt ein recht gutes Rennen, klarer Klassensieg und die zweitbeste Zeit aller Frauendoppelzweier.

Der Einer gestaltet sich für Veronika als wahre Machtdemonstration: Veronika, die in Altersklasse D angetreten ist, erreicht in einer Zeit von 1:42,57 die schnellste Zeit aller an diesem Tag gestarteten Frauen und Juniorinnen, mit einem Vorsprung von über 7s auf eine Starterin aus der Klasse der Unter-27-Jährigen. in der Altersklasse D sind es 10s Vorsprung auf die Nächstplatzierte.

Yelena Tiedt-Oberbauer

Ein äußerst spannendes Rennen gab es für Yelena und ihren Partner Andreas Kral (Donaubund) im Mixed-Doppelzweier Altersklasse D. Sie siegten hauchdünn vor einem Boot des Donaubunds. Dabei konnte die beste Laufzeit von 23 gestarteten Booten erzielt werden.

Auch im Mixed-Doppelvierer ein Erfolg – Sieg im 1. Lauf der Altersklasse D in Renngemeinschaft mit dem Donaubund.

Nadja Hahn

Nadja saß mit Andrea Christ (Donaubund) in einem Boot und musste sich nur knapp einer Ellidafrauenschaft geschlagen geben.

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15. Juni 2019

Business-2-Row – DAS Firmenteamevent bei Traumwetter

Samstag, 15. Juni, 2019 – um ½ 10 Uhr vormittags kurze Hektik – Bernhard, der das ganze Event organisiert, und viel Trainings geleitet hat – fällt aus – Nachwuchs ist im Anmarsch. Veronika springt ein, alle Teammitglieder des WRV Austria beziehen ihre Posten – und los geht´s.

Sieben hochmotivierte Firmenteams, manche von ihnen das erste Mal dabei, andere richtige Business-To-Row-Profis, absolvieren bei hochsommerlichen 33 Grad ihre Läufe. Zwei gegen zwei über etwa 250m.

Das Ranking nach diesen Vorläufen: Stapf Neuhauser, das Juristenteam geht mit 4 Siegen als Vorlaufsieger sicher ins Finale, dazu qualifiziert sich Wien Energie mit 3 Siegen. Nur knapp – aufgrund der etwas langsameren Zeit – rutscht Hörbiger ins B-Finale.

Und hier die Ergebnisse:


Finale A

Gesamtrang Team Laufzeit
1 Stapf Neuhauser 1:01
2 Wien Energie 1:05

Finale B

Gesamtrang Team Laufzeit
3 Hörbiger 1:03
4 Coca-Cola 1:12

Finale C

Gesamtrang Team Laufzeit
5 Vienna Biocenter Core Facility (VBCF) 1:14
6 Manner 1:16
7 The Skills 1:20

Auch wenn es nur ein siegreiches Boot geben konnte, 5 Läufe bei diesen Temperaturen waren eine enorme Leistung aller Teams.




8. Juni 2019

Drei Austrianerinnen bei der Ellidasprintregatta

„Drei Frau hoch“ war die Austria bei der Ellidasprintregatta am 2. Juni 2019 vertreten:

Veronika Ebert im Doppelzweier mit Maria Pfneiszl (Ellida) – Sieg und die beste Zeit aller Mastersboote.

Veronika Ebert im Einer – durch eine fehlerhafte Meldung in der offenen Klasse unterwegs - konnte zwar ihre 32 Jahre jüngere Gegnerin nicht bezwingen, war aber 3s schneller als alle anderen Mastersfrauen im Folgelauf.

Nadja Hahn belegte mit Andrea Christ (Donaubund) Rang 3 in ihrem Lauf, das Boot lag nur eine ¾ s hinter dem Laufsieger dieser Altersklasse.

Yelena Tiedt-Oberbauer belegte mit im Mixed-Doppelzweier mit ihrem Partner Andreas Kral (Donaubund) Rang 2, knapp hinter dem Sieger dieser Altersklasse.




1. Juni 2019

WRV Austria Sommerfest 2019

Heuer hat das Sommerfest am 25. Juni, an einem wunderschönen sonnigen Samstag, stattgefunden. Insgesamt waren mehr als 35 Personen anwesend. Es war recht gemütlich. Jeder hat was mitgebracht, Getränke hat der Verein spendiert. Es hat alles gut funktioniert, auch und vor allem das Herrichten.

Das Fest hat offiziell um 15:30 angefangen und dauerte bis spät am Abend. Für einige feierlichen Gemüter hat das Fest bis Mitternacht gedauert. Das am Schluss vom Emil organisierte Lagerfeuer hat für eine entspannte Stimmung gesorgt.

An diesem Tag wurden gleichzeitig zwei Boote getauft worden. Die Jugendlichen haben ein Boot vom Ernst spendiert bekommen. Poppy hat den Schülereiner auf den Namen "Suzie Q" getauft. Das war der Wunsch von Ernst. Ein Name, der uns an ein Lied erinnern soll. Jede und Jeder sollte aber das für sich selbst erfahren :). Poppy hat gleich anschließend eine Platzrunde gerudert. Leider hat Markus für sein Boot keinen Paten gefunden. Hat´s daher selbst getauft. Das Boot wurde auf den Namen "Swot" getauft worden. Dieser Name ist gleich wie der Name der Firma, welche das Boot finanziert hatte, nämlich Markus Firma.




7. Mai 2019

Wetterglück – Vienna Rowing Challenge 2019

Schneefall in den Bergen, in den letzten Tagen, doch das Wetter meinte es recht gut mit den Starterinnen und Startern der Vienna Rowing Challenge 2019 am 4. Mai 2019.

Neu war diesmal, dass an der Wende zwei statt einer Boje umrundet werden musste – ein Manöver, das gut eine Minute in Anspruch nahm.

Als einzige Vertreterin der Austria war heuer Veronika Ebert am Start, im Einer gab es keine gleichaltrige Gegnerin, vor ihr nur jüngere Konkurrentinnen, die Zeit von 17:43 geht – nach gerade 6 Einheiten am Wasser - absolut in Ordnung, so Veronika. Das Rennen glich einem Einzelzeitfahren, es gab auf der ganzen Strecke von 4 km keine Begegnung mit anderen Ruderern bzw. Ruderinnen.

Im Doppelzweier mit Maria Pfneiszl (Ellida) konnte heuer eine bessere Zeit als im Vorjahr erzielt werden, Rang 2 in der Altersklasse C hinter der Renngemeinschaft Stein/Pirat.

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6. April 2019

2. Platz für die Vienna Smurfettes in Budapest - mit Austria Beteiligung durch Yelena & Nadja

Acht gestandene Frauen. Und ein Mann. Kaum schreit dieser, fährt das Boot wie ein Einser! So ungefähr ist es gelaufen in unserer Renngemeinschaft aus Donauhort, Donaubund und Austria bei der Budapest Cup Regatta am 6. April 2019. Am Schlag war Andrea vom Donaubund, sie hat uns mit ruhigen kräftigen Schlägen sofort auf Schlagzahl 30 gebracht. Wolfgangs Kampfschreie haben dafür gesorgt, dass wir die Schlagzahl auch über die ganze Strecke halten und noch steigern konnten! Wolfgang Garmin App attestiert ihm später auch DIE perfekte Streckenführung. Wir danken dem Meister Cox! Wir müssen ja nicht zwingend erwähnen, dass wir beim Ablegen beängstigend schief waren und beinahe die Schlagfrau vergessen hätten, ach, lassen wir das. Wir haben die Strecke von 3,6 km in 11:01 absolviert und wurden in unserer Mastersklasse B-C Zweite nach einer Deutschen Renngemeinschaft. Fanni hat sich besonders gefreut, dass wir die Ungarinnen geschlagen haben, denn da waren ein paar ehemalige Rennruderinnen dabei. Großer Dank geht an Eva, die uns alle so wunderbar organisiert hat! Mit im Boot waren Eva, Rieke, Angelina, Karin und Fanni vom Donauhort, Andrea & Nadja vom Donaubund/Austria und Yelena von der Austria. Unser Dank geht natürlich auch an die Lia, die uns den nigelnagelneuen Achter mitgenommen hat! Es war ein Vergnügen und wir kommen wieder! Nächstes Jahr hätten wir dann aber bitte gern noch ein Gulasch und einen Apfelstrudel.




8. Dezember 2018

Achterrennen in der Schweiz

Hopp Schwiiz!

ihren Auftakt beim „härtesten Achterrennen der Schweiz“ hatte die Austria in einer Renngemeinschaft mit dem Polytechniker Ruderclub Zürich heuer am 8. Dezember. Wir, fünf Austrianer, machten uns gemeinsam auf den weiten Weg zu unseren mittlerweile in der Schweiz lebenden Kollegen, Jirka und Rahel, der Drahtzieherin dieses Unternehmens. So groß war unser Vertrauen, dass Details zur Umgebung der Langstreckenregatta – ob wir auf einem Fluss oder einem See rudern oder Unwetterwarnungen – uns nur wenig interessierten. Hauptsache wir trainieren regelmäßig und bringen genügend Geschenke mit für Ulli, die uns steuern wird, und Jens, mit dem wir das erste Mal im Boot sitzen werden.

...

Auf der Fahrt zum Start am Tag des Rennens begleiteten uns die Windwarnungen im Radio. Wir blieben dennoch optimistisch – haben wir doch ständig bei Wind trainiert! Beim Start angekommen wartete schon die nächste Überraschung. Ein weiter Strand mit Achter Booten säumte das Ufer des Rheins – doch wo war der Steg? Wer hätte gedacht, dass die Regatta ihren Namen dem Eiswassern verdankt? Also mussten wir das Boot wohl oder übel mit hochgekrempelten Hosen knietief ins kalte Wasser bringen. Da wussten wir schließlich auch noch nicht, dass dieser nasse Spaziergang uns im Nachhinein unser kleinstes Problem war :). Das Boot ins Wasser geschafft und wieder mit Gefühl in Händen und Füßen ruderten wir uns ein bis zum Start, wo bereits die meisten der 43 Achter Boote um einen Platz inmitten der starken Strömung rangen. Ulli vollbrachte Wunder, indem sie uns ohne Kollisionsschäden rechtzeitig an die Startlinie brachte.

Verglichen mit dem aufreibenden Start verlief die Regatta dann anfangs rhythmisch und fokussiert. Aber da war ja noch immer der Wind. Und die Biegung des Rheins gab ihm bereitwillig Raum, auf dem Wasser zu wüten und vor allem – Wellen zu schlagen. Pitsch-Patsch-Putsch von allen Seiten spritzten die Wellen in Kopfhöhe. Stellenweise war das Rudern gar unmöglich, so wild war das Wasser. Auch das Steuern fiel nicht leicht. Es schien den anderen Teilnehmern gleich zu gehen, denn man kam sich sehr nahe hier und da. Hinzu kam, dass das Boot sich zunehmend mit Wasser füllte. Ulli schien sich bereits zu wundern, warum niemand ihren Befehlen folgte. Wir im hinteren Teil des Bootes wunderten uns, dass keine Befehle mehr kamen. Die Cockbox der Steuerfrau stand unter Wasser und der Wind blies uns so stark von hinten um die Ohren, dass kein Wort von Ulli durchdrang. Wir versuchten einfach bis zum Ende durchzuhalten und vor allem – uns warmzuhalten. So ruderten wir alle weiter so gut wir konnten. Als der Wind und die Wellen nachließen sammelten wir unsere letzten Kräfte. Schließlich schafften wir einen klatschnassen, aber würdigen Zieleinlauf in Eglisau.

Die wohlverdiente Auszeit nach dem Rennen musste aber noch ein Stündchen warten – so lange, bis wir unsere trockenen Klamotten aus Ellikon, dem Startort der Regatta, wiederbeschafft hatten. Aufwärmen konnten wir uns dann erstmals in der Schule des Zielorts. Der zu dem Zeitpunkt für uns wohl gemütlichste Ort mit dem besten Essen der Welt. Im Dachgeschoss des PRC konnten wir die Regatta bei Bier und Kaffee dann schließlich noch gemeinsam ausklingen lassen. Es war wohl für alle ein einzigartiges Erlebnis!


Link zu der Homepage der Veranstaltung. Hier sind Ergebnisse, Bilder und Videos aus dem Event zu finden.

Strecke: 11 km
Durchschnittliche Dauer: 45 Minuten




20. Oktober 2018

14. Stromstaffel Nußdorf-Greifenstein

Wir freuen uns, dass unser Verein an der diesjährigen Stromstaffel erfolgreich teilgenommen hat. Für die Tatsache, dass unsere Mannschaft aus den meisten Frauen bestand, wurden wir mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Die Stromstaffel ist ein Wettbewerb, welcher von dem Wiener Ruderclub Pirat jedes Jahr organisiert wird. Die Strecke ist zwischen Nußdorf und Greifenstein mit dem Start im Nußdorf und beträgt circa 16 km. Sie ist in drei Strecken geteilt und diese Strecken sind von drei Mannschaften durchzurudern, d. h. die erste Strecke von einer Dreiermannschaft, die zweite Strecke von einer Vierermannschaft und die dritte Strecke von einer Fünfermannschaft. Die Mannschaften bestehen sowohl aus Frauen als auch Männer und es gibt keine Vorgaben für die Verteilung dieser im Boot. Die Bewertung der Stromstaffel erfolgt nach dem Staffelsystem.

Wir werden uns freuen, wenn wir nächstes Jahr daran auch teilnehmen werden.

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13. Oktober 2018

16 km Langstreckenregatta „Rose vom Wörthersee“ – Sieg und 3. Platz für die Austria

Die „Rose vom Wörthersee“ ist eine international besetzte Langstreckenregatta von Velden nach Klagenfurt über 16 km für Einerruderer/innen.

Mit dabei heuer Veronika Ebert und Julius Hirtzberger.

Bei traumhaftem Herbstwetter und leichtem Gegenwind konnte Veronika ihre Erfolgsserie fortsetzen, und siegte souverän in der Klasse Masters weiblich D mit fast 3,5 min Vorsprung auf ihre direkte Verfolgerin. Sie war damit auch schnellster österreichische Mastersruderin und wurde im Mastersbereich nur von zwei, mindestens 17 Jahre jüngeren Gegnerinnen der Altersklasse A geschlagen.

Toll verlief auch der Auftritt von Julius Hirtzberger, dritter Rang in der Altersklasse A.

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August 2018

Drei Siege für die Austria - Ellidaregatta an der Alten Donau

Trotz des stürmischen und regnerischen Wetters Ende August – die Ellidaregatta ist eine gute organisierte und nette Sprintregatta über etwa 440m. Start ist beim nördlichen Spitz des Gänsehäufels, das Ziel knapp vor der Brücke beim Ruderverein STAW.

Vor allem die Masters waren stark vertreten – mehrere Abteilungen in allen Mastersrennen. Souverän zeigte sich die in Mastersklasse D rudernde Veronika Ebert im Einer: Mit der besten Zeit aller Ruderinnen (9 Frauen aller Altersgruppen) konnte sie ihren Lauf in 1:47:45 gewinnen.

Ähnlich erfreulich verlief der Doppelzweier mit Maria Pfneiszl (Ellida) – ein souveräner Start-Ziel-Sieg mit 17s Vorsprung brachte auch die zweitbeste Zeit aller Altersgruppen (nur ein „junges“ Boot war um 1 s schneller). Unter Einrechnung des Altersbonus ergab sich auch hier ein souveräner Sieg.

Und Yelena Tiedt-Oberbauer ruderte mit ihrem Partner Andreas Kral zum Sieg im Masters Mixed D-Doppelzweier zum Sieg in ihrer Abteilung.




7. Juli 2018

Licht und Schatten bei der Traunseeregatta in Gmunden

Am 7.Juli trafen sich die österreichischen Mastersruder/innen anlässlich der Traunseeregatta und Gmunden. Mit dabei Veronika Ebert im Einer sowie vier Boote in Renngemeinschaft mit anderen Vereinen. Doch nun zum „Licht“: Die Gmundner Strecke zeigte sich diesmal von ihrer freundlichen Seite: im Gegensatz zu vergangenen Jahren war das Wasser ziemlich ruhig, und freundliches Wetter.

Mehr Sand im Getriebe war diesmal in den Rennen der Frauen. Da der vereinbarte Bootstransport ganz knapp vor der Regatta abgesagt worden ist, blieb nichts anderes übrig, als den Einer am Autodach zu transportieren, und in den Mannschaftsbooten auf Leihboote umzusteigen. In einer „Nacht und Nebelaktion“ probierten die Frauenschaften Freitag abends die Leihboote aus, um festzustellen zu müssen, dass diese nur mehr oder weniger gut zur Mannschaft passen, Zeit für notwendige Adaptionsarbeiten fehlte.

So ist es nicht verwunderlich, dass sowohl der Doppelvierer (Veronika Ebert und Nadja Hahn in Renngemeinschaft mit Ellida und Pirat) und der Doppelzweier (Veronika Ebert und Maria Pfneiszl) unter den Erwartungen blieb – im Doppelzweier fehlten nur 0,2 s für den Gewinn des Titels bei der Mastersmeisterschaft.

Auch im Einer war Veronika das Glück diesmal nicht hold – Da Renate Zechmeister vom Steiner Ruderklub zu spät gemeldet hatte, musste sie als Ruderin der Klasse D gegen der in Altersklasse C rudernden Ute Simma von Wiking Bregenz antreten. Ute Simma, die derzeit schnellste Mastersruderin Österreichs gewann die Österreichische Meisterschaft souverän, gleiches gilt übrigens auch für die Euromasters in München. „Der zweite Platz ging absolut in Ordnung“, so Veronika, „ich bin ein gutes Rennen gefahren, und weiß, dass sich viele im Einer erst gar nicht dem Vergleich stellen.“